Der Offizier 2/2021 Wehr- und sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 7/6/21

Die elektronische Ausgabe des „Offizier 2/2021“ finden sie hier zum Download und hier zum Blättern!

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser,

unser tägliches Leben ist in naher Zukunft durch die strikte Einhaltung der „3-G-Regel“ (3 G = Genesen/ Geimpft/Getestet) bestimmt. Angehörigen des Bundesheeres kommt dies irgendwie vertraut vor, denn der Dienst beim Bundesheer ist seit Gründung von der „3-G-Regel“ bestimmt. Die Wortfolge dieser Regel ist freilich eine gänzlich andere; frei nach Feldmarschall Raimondo Montecuccoli bedeuten diese 3 G nichts anderes als: „Geld, Geld und nochmals Geld“. Er meinte damals, es mache nur Sinn mit Streitkräften in den Krieg zu ziehen, wenn sie über genügend Geld verfügten. Das Bundesheer zieht zwar aktuell und höchstwahrscheinlich nicht in naher Zukunft in einen Krieg, aber auch die Vorbereitungen für die verfassungsmäßigen Aufgaben erfordert die Einhaltung der „3-G-Regel“. Österreich ist, was dies betrifft, bei Weitem noch nicht optimal aufgestellt, auch wenn das Bundesheer in Zeiten der Pandemie Großartiges leistet.

Die neue Ausgabe des Offiziers widmet sich neben Inlandsthemen (Heeresgeschichtliches Museum, Heeressportzentrum, Risikobild Österreich, Mein Dienst für Österreich) auch Auslandsthemen (die Aufrüstung der Schweiz). Besonders hinweisen möchte ich auf den Beitrag über den Brief der 1.700, welcher vor 50 Jahren als demokratische Antwort von 1.700 Offizieren gegen politischen Populismus für großes Aufsehen gesorgt hat. Bei einem aufmerksamen Studium des Briefes kann man nur zu dem Schluss gelangen, dass die Probleme der Landesverteidigung damals wie heute ähnlich gelagert waren.

Abgerundet wird die aktuelle Nummer durch aktuelle Kurzberichte aus dem Bundesministerium für Landesverteidigung und dem Bundesheer.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Chefredakteur Harald Pöcher

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