Brief des Präsidenten – Eine Premiere

Am 26. Jänner 1960 wurde die Österreichische Offiziersgesellschaft als Dachorganisation der neun Landesoffiziersgesellschaften gegründet. Eine treibende Kraft war General der Artillerie Emil Liebitzky, der frühere Leiter der Sektion VI des Bundeskanzleramtes, dem Amt für Landesverteidigung, aus dem 1955 das Bundesministerium für Landesverteidigung hervorging. Für ihn war die ÖOG ein Brückenkopf und ein Sprachrohr des Militärs … Weiterlesen …

Brief des Präsidenten – Über die Zeitenwende Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 5/6/22

Weitgehend einhellig ist die Auffassung, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine die Geopolitik und die europäische Sicherheitspolitik für viele Jahre beeinflussen wird. Ähnlich wie der Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 zu einer jahrzehntelangen Friedensperiode führte, hat nun der 24. Februar 2022 eine neue politische Eiszeit eingeläutet. Die Zeitenwende macht auch vor Österreich … Weiterlesen …

Brief des Präsidenten – Wir haben es nicht gewusst Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 1/2/22

In einem TV-Interview sagte eine junge Ukrainerin am Tag 1 nach dem russischen Einmarsch: „Wir müssen uns jetzt auf das Schlimmste vorbereiten, aber auf das Beste hoffen.“ „Wir haben es alle kommen sehen und waren nicht in der Lage, mit unseren Argumenten durchzudringen, die Folgerungen aus der Krim-Annexion zu ziehen und umzusetzen“, schrieb der Inspekteur … Weiterlesen …

Brief des Präsidenten – Alter Wein in neuen Schläuchen Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 12/9/21

Manchmal füllt man alten Wein in neue Schläuche. Bekannte Begriffe und Phänomene bekommen ein neues Etikett und werden damit wieder modisch. Resilienz ist so ein Wort, das derzeit in aller Munde ist. Der Begriff der Resilienz (von lat. resilire: abprallen, zurückspringen, nicht anhaften) bezeichnet laut Wikipedia in der neueren Soziologie die Fähigkeit von Gesellschaften, externe … Weiterlesen …

Brief des Präsidenten – Vom Vertrauen Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 9/6/21

Im Straßenverkehr gilt der Vertrauensgrundsatz. Das bedeutet, dass ich mich darauf verlassen kann, dass sich andere Verkehrsteilnehmer regelkonform verhalten. Ausgenommen sind nur Kinder und besonders gekennzeichnete Personengruppen. Und durch die Norm, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, kann sich niemand aus seiner Verantwortung stehlen. Mit zwei einfachen Grundsätzen wird Ordnung in ein potenzielles Chaos gebracht. … Weiterlesen …

Powered by Martin HEINRICH