Brief des Präsidenten: Schutz oder Abwehr – der feine Unterschied

Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 8/6/23 Am 25. März 2023 hat eine außerordentliche Delegiertenversammlung der Österreichischen Offiziersgesellschaft in Salzburg ein neues Grundsatzpapier – die „Position 2023“ – einstimmig beschlossen. Damit haben wir die  „Position 2017“ weiterentwickelt und die Ableitungen aus dem Russland-Ukraine-Krieg und dessen geopolitischen Folgen gezogen. Das Streitkräfteprofil „Unser Heer“ stammt aus dem April … Weiterlesen …

Brief des Präsidenten – Über Vertrauen und Enttäuschung

Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 13/12/22 Nach dem Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine schien eine verteidigungspolitische Trendwende eingetreten. Der deutsche Kanzler sprach von einer Zeitenwende und kündigte 100 Mrd. Euro Sondervermögen für die Bundeswehr an. Österreich stimmte in den Kanon ein. In üblichem 1:10-Verhältnis wurde ein „Neutralitätsfonds“ von 10 Mrd. Euro für die Nachrüstung … Weiterlesen …

Brief des Präsidenten – Eine Premiere

Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 10/9/22 Am 26. Jänner 1960 wurde die Österreichische Offiziersgesellschaft als Dachorganisation der neun Landesoffiziersgesellschaften gegründet. Eine treibende Kraft war General der Artillerie Emil Liebitzky, der frühere Leiter der Sektion VI des Bundeskanzleramtes, dem Amt für Landesverteidigung, aus dem 1955 das Bundesministerium für Landesverteidigung hervorging. Für ihn war die ÖOG ein … Weiterlesen …

Brief des Präsidenten – Über die Zeitenwende Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 5/6/22

Weitgehend einhellig ist die Auffassung, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine die Geopolitik und die europäische Sicherheitspolitik für viele Jahre beeinflussen wird. Ähnlich wie der Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 zu einer jahrzehntelangen Friedensperiode führte, hat nun der 24. Februar 2022 eine neue politische Eiszeit eingeläutet. Die Zeitenwende macht auch vor Österreich … Weiterlesen …

Brief des Präsidenten – Wir haben es nicht gewusst Wehr- und Sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 1/2/22

In einem TV-Interview sagte eine junge Ukrainerin am Tag 1 nach dem russischen Einmarsch: „Wir müssen uns jetzt auf das Schlimmste vorbereiten, aber auf das Beste hoffen.“ „Wir haben es alle kommen sehen und waren nicht in der Lage, mit unseren Argumenten durchzudringen, die Folgerungen aus der Krim-Annexion zu ziehen und umzusetzen“, schrieb der Inspekteur … Weiterlesen …

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