MARTIN FRITZL (Die Presse)
Während Minister Darabos den Umstieg auf ein Berufsheer vorbereitet, bleibt sein oberster Offizier Edmund Entacher ein Verfechter des Präsenzdienstes. Man darf gespannt sein.
Die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG)
Das sicherheitspolitische Gewissen der Republik
MARTIN FRITZL (Die Presse)
Während Minister Darabos den Umstieg auf ein Berufsheer vorbereitet, bleibt sein oberster Offizier Edmund Entacher ein Verfechter des Präsenzdienstes. Man darf gespannt sein.
Frage: Herr Generalmajor wie stehen Sie persönlich zur Wehrpflicht?
Bauer: Für mich persönlich ist die Wehrpflicht unverzichtbar. Nur durch die Wehrpflicht verfügt das Österreichische Bundesheer über eine ausreichende Anzahl von Soldaten um alle Aufträge wie bisher zu erfüllen.
Der Verteidigungsminister erklärt, wie Armee und Zivildienst nach dem Abschied von der Wehrpflicht funktionieren sollen.
„Die Wehrpflicht ist in Stein gemeißelt“, sagte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) noch im Herbst. Das Vorbild seines deutschen Kollegen Karl-Theodor zu Guttenberg (r.) lässt ihn jetzt aber über den Umstieg auf eine Berufsarmee nachdenken.
Die sechs Alternativen zur allgemeinen Wehrpflicht. Was sie können, was sie kosten und welches Modell Minister Darabos haben will.
Nach dem überraschenden Schwenk des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl in der Frage der Wehrpflicht gab Verteidigungsminister Norbert Darabos – damals klarer Wehrpflicht-Befürworter – den Auftrag an den Generalstab, Modelle zur Aussetzung der Wehrpflicht zu errechnen. Das Papier liegt dem Minister nun vor. Er hält es aber bis auf Weiteres unter Verschluss.
Unter dem Aufmacher „Fremdgeschämt“ ist die Ausgabe 4/2010 unseres Printmediums „Der Offizier“ vor Postversand im Internet abrufbar. Neben einer Betrachtung zu „50 Jahre Auslandseinsätze“ finden Sie auch den Bericht der ÖOG-AG Wehrpolitik an den Vorstand und andere Fachartikel.